AGB

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: „Akubu-AGB”) regeln die Nutzung der deutschen Website (fadenkreise.de), Dienste, lokalen und mobilen Applikationen und Anwendungen von Akubu (im Folgenden gemeinsam: „Akubu-Dienste”).

Der Vertragspartner eines Nutzers ist bei einem Sitz des Unternehmens oder Wohnsitz der natürlichen Person

  • Betrieben von Akubu UG (haftungsbeschränkt)

Sitz der Gesellschaft: Technologiepark 8, 33100 Paderborn

Registergericht: Amtsgericht Paderborn, HRB 13799

Geschäftsführer: Merlin Roth und Philipp Kochan

§1 Leistungsbeschreibung

  1. Mittels der Akubu-Dienste bietet Akubu einen Marktplatz (Fadenkreise.de) an, auf dem von natürlichen und juristischen Personen und Personengesellschaften („Nutzer”) in Verkaufsangeboten („Angebot”), Kursangebote vor Ort („Kurse”) angeboten (in dieser Eigenschaft „Kursanbieter”) und erworben (in dieser Eigenschaft „Kursteilnehmer”) und sonstige Inhalte veröffentlicht werden können, sofern deren Angebot, Erwerb oder Veröffentlichung nicht gegen gesetzliche Bestimmungen, diese Akubu-AGB oder die Akubu-Grundsätze verstößt. Akubu bietet selbst keine Artikel an und wird nicht Vertragspartner der ausschließlich zwischen den Nutzern dieses Marktplatzes geschlossenen Verträge.
  2. Akubu bewirbt die Akubu-Dienste und stellt Dritten zu diesem Zweck einen Zugang zu den Inhalten der Nutzer zur Verfügung, damit diese die Inhalte auf Websites, in Softwareapplikationen und in E-Mails bewerben können.
  3. Akubu hat das Recht, Angebote und sonstige Inhalte von Nutzern technisch so zu bearbeiten, dass diese auch auf mobilen Endgeräten oder Softwareapplikationen von Akubu oder Dritten dargestellt werden können.
  4. Trotz verschiedenartiger Sicherheitsvorkehrungen ist es nicht auszuschließen, dass für ein Akubu-Konto falsche Kontaktdaten hinterlegt wurden bzw. diese sich zwischenzeitlich geändert haben.
  5. Mittels der Akubu-Dienste veröffentlichte Angebote und sonstige Inhalte von Nutzern stellen nicht die Meinung von Akubu dar und werden grundsätzlich nicht von Akubu auf ihre Rechtmäßigkeit, Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft.
  6. Akubu kann die Nutzung der Akubu-Dienste oder einzelner Funktionen der Akubu-Dienste oder den Umfang, in dem einzelne Funktionen genutzt werden können, an bestimmte Voraussetzungen knüpfen, wie z. B. Prüfung der Anmeldedaten, Nutzungsdauer, Status des Bewertungsprofils (einschließlich detaillierter Verkäuferbewertungen), Zahlungsverhalten oder von der Vorlage bestimmter Nachweise (z. B. Identitäts-, Einkaufs-, Zahlungs-, oder Eigentumsnachweise) abhängig machen.
  7. Akubu behält sich das Recht vor, innerhalb seiner Grundsätze die Ordnung auf seinem Marktplatz zu ändern, soweit dies den Nutzern unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen von Akubu zumutbar ist.
  8. Der Anspruch von Nutzern auf Nutzung der Akubu-Dienste besteht nur im Rahmen des aktuellen Stands der Technik. Akubu schränkt seine Leistungen zeitweilig ein, wenn dies im Hinblick auf Kapazitätsgrenzen, die Sicherheit oder Integrität der Server oder zur Durchführung technischer Maßnahmen erforderlich ist, und dies der ordnungsgemäßen oder verbesserten Erbringung der Leistungen dient (Wartungsarbeiten). Akubu berücksichtigt in diesen Fällen die berechtigten Interessen der Nutzer, wie z. B. durch Vorabinformationen. § 8 dieser Akubu-AGB (Haftungsbeschränkung) bleibt von der vorstehenden Regelung unberührt.
  9. Sofern ein unvorhergesehener Systemausfall die Nutzung der Akubu-Dienste behindert, werden die Nutzer in geeigneter Form informiert. Eine Entschädigung für die zeitweise Unerreichbarkeit der Akubu-Dienste erfolgt nicht.
  1. Der Vertrag über eine Warenlieferung kommt zwischen dem Kursteilnehmer und dem Kursanbieter zustande.
    1. Folgende Vorgänge gelten als Vertragsschluss:

      Erst die Beantwortung des Kursanbieters einer Anfrage durch einen Endkunden nach einem Kurstermin soll als Vertragsschluss gelten. Der Anbieter nimmt die Anfrage für einen Termin entgegen und leitet sie mit allen für die Durchführung erforderlichen Informationen an den Kursanbieter weiter. Dieser bekommt vom Anbieter eine Nachricht. Sobald der Kontakt zwischen Kursanbieter und Kursteilnehmer hergestellt ist, kommt der Vertrag zwischen dem Anbieter und dem Kursanbieter zustande. Dabei ist es für die Leistungserfüllung zwischen Anbieter und Kursanbieter unerheblich, ob auch wirklich ein Kursbesuch und ein sich daraus ergebender Vertrag entstanden ist.

§2 Anmeldung und Akubu-Konto

 

  1. Die Nutzung der Akubu-Dienste als Kursanbieter oder als Kursteilnehmer setzt die Anmeldung auf einem von Akubu betriebenen Portal (z.B. Fadenkreise.de) voraus. Die Anmeldung erfolgt durch Eröffnung eines Akubu-Kontos unter Zustimmung zu diesen Akubu-AGB und der, sowie eventuell anderer notwendiger Bestimmungen, die der Nutzer lesen und bestätigen muss. Mit der Anmeldung kommt zwischen Akubu und dem Nutzer ein Vertrag über die Nutzung der Akubu-Dienste (im Folgenden: „Nutzungsvertrag”) zustande. Ein Anspruch auf Abschluss eines Nutzungsvertrags besteht nicht.
  1. Die Anmeldung ist nur juristischen Personen, Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften und unbeschränkt geschäftsfähigen natürlichen Personen erlaubt. Insbesondere Minderjährige dürfen sich nicht für die Nutzung der Akubu-Dienste anmelden, bzw. benötigen eine erwachsene geschäftsfähige Person zur Realisierung einer Geschäftstätigkeit.
  2. Die von Akubu bei der Anmeldung abgefragten Daten sind vollständig und korrekt anzugeben. Als Telefonnummer darf keine Mehrwertdienste-Rufnummer und als Adresse kein Postfach angegeben werden. Nutzer, die die Akubu-Dienste in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit nutzen, sind verpflichtet, ein gewerbliches Akubu-Kursanbieter-Konto zu eröffnen und ihre Anmeldedaten um die gesetzlich erforderlichen Informationen zu ergänzen.
  3. Die Anmeldung einer juristischen Person oder Personengesellschaft darf nur von einer vertretungsberechtigten natürlichen Person vorgenommen werden, die namentlich genannt werden muss. Bei der Anmeldung natürlicher Personen dürfen nur einzelne Personen als Inhaber des Akubu-Kontos angegeben werden (d. h. keine Ehepaare oder Familien).
  4. Ändern sich nach der Anmeldung die angegebenen Daten, so ist der Nutzer verpflichtet, die Angaben in seinem Akubu-Konto unverzüglich zu aktualisieren.
  5. Nutzer müssen ihr Passwort geheim halten und den Zugang zu ihrem Akubu-Konto sorgfältig sichern. Nutzer sind verpflichtet, Akubu umgehend zu informieren, wenn es Anhaltspunkte dafür gibt, dass ein Akubu-Konto von Dritten missbraucht wurde.
  6. Ein Akubu-Konto ist nicht übertragbar.
  7. Akubu behält sich das Recht vor, Akubu-Konten von nicht vollständig durchgeführten Anmeldungen nach einer angemessenen Zeit zu löschen. Gleiches gilt für Akubu-Konten, die über einen längeren Zeitraum nicht genutzt wurden. Vor der Löschung eines solchen Kontos informiert Akubu den Nutzer rechtzeitig. Wird das Konto anschließend wieder genutzt, erfolgt keine Löschung.

§3 Nutzung der Akubu-Dienste, verbotene Artikel und Inhalte

  1. Es liegt in der Verantwortung des Nutzers sicherzustellen, dass seine Angebote und Inhalte (insbesondere Bilder und sonstige Informationen) rechtmäßig sind und keine Rechte Dritter verletzen.
  2. Es ist verboten, Kursangebote, deren Angebot gegen gesetzliche Vorschriften, die Akubu-Grundsätze, Rechte Dritter oder gegen die guten Sitten verstoßen, bei Akubu anzubieten oder zu bewerben. Akubu behält sich vor, den Verkauf bestimmter Kursangebote an Voraussetzungen zu knüpfen, die über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen.
  3. Es ist verboten, die Suchfunktionen der Akubu-Dienste zu manipulieren, z. B. indem Markennamen oder andere Suchbegriffe missbräuchlich in den Kursnamen oder Beschreibung eingefügt werden.
  4. Kursanbieter müssen ihre Kurse in die passende Kategorie einstellen und mit Worten und Bildern richtig und vollständig beschreiben. Es müssen alle für die Kaufentscheidung wesentlichen Eigenschaften und Merkmale wahrheitsgemäß angegeben werden.
  5. Die Kursbeschreibung sowie die dabei verwendeten Bilder dürfen sich ausschließlich auf den angebotenen Kurs beziehen. Werbung für nicht bei Akubu angebotene Kursangebote ist unzulässig.
  6. Kursanbieter, die in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit Dienstleistungen Verbrauchern anbieten, sind verpflichtet, diesen die gesetzlich vorgeschriebenen Verbraucherschutzinformationen zu erteilen und sie über das Bestehen oder Nichtbestehen des gesetzlichen Widerrufsrechts zu belehren.
  7. Der Preis der jeweiligen Kursangebote versteht sich als Endpreis einschließlich eventuell anfallender Mehrwertsteuer und weiterer Preisbestandteile.
  8. Verkäufern ist es nicht erlaubt, zusätzlich zum Verkaufspreis Akubu-Gebühren, Provision von Kursteilnehmern einzufordern.
  9. Nutzer dürfen Adressen, E-Mail-Adressen und sonstige Kontaktdaten, die sie durch die Nutzung der Akubu-Dienste erhalten haben, für keine anderen Zwecke nutzen, als für die vertragliche und vorvertragliche Kommunikation. Insbesondere ist es verboten, diese Daten weiterzuverkaufen oder sie für die Zusendung von Werbung zu nutzen, es sei denn, der jeweilige Nutzer hat diesem nach Maßgabe der geltenden gesetzlichen Bestimmungen, ausdrücklich vorher zugestimmt bzw. nicht widersprochen.
  10. Nutzer sind dafür verantwortlich, mittels der Akubu-Dienste einsehbare und von Akubu gespeicherte Informationen, die sie zu Zwecken der Beweissicherung, Buchführung oder zu anderen Zwecken benötigen, auf einem von Akubu unabhängigen Speichermedium zu archivieren.
  11. Nutzer dürfen keine von Akubu oder anderen Nutzern generierten Inhalte blockieren, überschreiben oder modifizieren oder in sonstiger Weise störend in die Akubu-Dienste eingreifen, insbesondere wenn hierdurch eine übermäßige Belastung der Akubu-Infrastruktur herbeigeführt werden könnte.

§4 Sanktionen, Sperrung und Kündigung

  1. Akubu kann folgende Maßnahmen ergreifen, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ein Nutzer gesetzliche Vorschriften, Rechte Dritter, die Akubu-AGB oder die Akubu-Grundsätze verletzt oder wenn Akubu ein sonstiges berechtigtes Interesse hat, insbesondere zum Schutz der Nutzer vor betrügerischen Aktivitäten:
    • Löschen von Buchungen, Kursangeboten, Bewertungen oder sonstigen Inhalten
    • Verwarnung von Nutzern
    • Verzögerung der Veröffentlichung von Kursanbietern und sonstigen Inhalten
    • Einschränkung der Nutzung der Akubu-Dienste
    • Vorläufige Sperrung
    • Endgültige Sperrung
      Bei der Wahl einer Maßnahme berücksichtigt Akubu die berechtigten Interessen des betroffenen Nutzers, insbesondere ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Nutzer den Verstoß nicht verschuldet hat.
  2. Akubu kann einen Nutzer endgültig von der Nutzung der Akubu-Dienste ausschließen (endgültige Sperrung), wenn
    • er wiederholt negative Bewertungen oder niedrige detaillierte Verkäuferbewertungen erhalten hat und die Sperrung zur Wahrung der Interessen der anderen Nutzer geboten ist
    • er falsche Kontaktdaten angegeben hat
    • er sein Akubu-Konto überträgt oder Dritten hierzu Zugang gewährt
    • er andere Nutzer oder Akubu in erheblichem Maße schädigt
    • er wiederholt gegen diese Akubu-AGB oder die Akubu-Grundsätze verstößt.
    • ein anderer wichtiger Grund vorliegt
    • Nachdem ein Nutzer endgültig gesperrt wurde, besteht kein Anspruch auf Wiederherstellung des gesperrten Akubu-Kontos oder des Bewertungsprofils.
  3. Nutzer können diesen Nutzungsvertrag jederzeit kündigen.
  4. Akubu kann den Nutzungsvertrag jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende kündigen. Das Recht zur Sperrung bleibt hiervon unberührt.
  5. Sobald ein Nutzer gesperrt oder der Nutzungsvertrag von Akubu gekündigt wurde, darf dieser Nutzer die Akubu-Dienste auch mit anderen Akubu-Konten nicht mehr nutzen und sich nicht erneut anmelden. Eine Sperrung oder Kündigung hat keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit von bereits auf dem Akubu-Marktplatz zustande gekommenen Verträgen.

§5 Gebühren

  1. Für das Anbieten von Kursangeboten und für die Nutzung von Zusatzoptionen erhebt Akubu von dem Kursanbieter Gebühren. Die Höhe der einzelnen Gebühren sowie der Verkaufsprovision richtet sich nach der jeweils aktuellen Gebührenordnung.
  2. Die einzelnen Gebühren sowie die Verkaufsprovision sind monatlich zur Zahlung fällig und können über die von Akubu akzeptierten Zahlungsmethoden beglichen werden. Schlägt der Forderungseinzug fehl, so hat der Nutzer Akubu die dafür anfallenden Mehrkosten zu erstatten, soweit er das Fehlschlagen zu vertreten hat.
  3. Akubu stellt die angefallenen Gebühren und Verkaufsprovisionen monatlich in Rechnung. Akubu informiert den Verkäufer per E-Mail über die Bereitstellung der jeweiligen Rechnung.
  4. Verkäufer kommen ohne weitere Mahnung nach einem Ablauf von 30 Tagen nach Mitteilung des Rechnungsbetrags in Verzug.
  5. Verkäufern ist es verboten, die Gebührenstruktur von Akubu zu umgehen.
  6. Akubu behält sich das Recht vor, für die Löschung von Kursanbietern oder sonstigen Inhalten oder für die Sperrung von Nutzern eine Aufwandspauschale zu berechnen, soweit der Nutzer den Verstoß zu vertreten hat, es sei denn, der Nutzer weist nach, dass ein Schaden überhaupt nicht oder in wesentlich geringerer Höhe entstanden ist. Ebenso kann Akubu für die Wiederfreischaltung eines gesperrten Akubu-Kontos eine Gebühr erheben. Die Höhe der Aufwandspauschale ist in der jeweils aktuellen Gebührenordnung geregelt.
  7. Akubu kann die Gebühren und Verkaufsprovisionen jederzeit ändern. Preisänderungen werden den Nutzern rechtzeitig vor dem Inkrafttreten mitgeteilt.

§6 Angebotsformate und Vertragsschluss

  1. Akubu stellt den Nutzern eine Vielzahl von Angebotsformaten und Funktionen zur Verfügung, um mittels der Akubu-Dienste Verträge anzubahnen bzw. abzuschließen.
  2. Der Käufer (Kursteilnehmer) ist grundsätzlich zur Vorkasse verpflichtet. Sofern Kursteilnehmer und Kursanbieter nichts Abweichendes vereinbaren, ist der Kaufpreis sofort fällig und vom Kursteilnehmer über die vom Kursanbieter angebotenen Zahlungsmethoden zu begleichen. Akubu behält sich vor, die für einen Kursteilnehmer verfügbaren Zahlungsmethoden zum Zwecke des Risikomanagements einzuschränken.
  3. Wird ein Kursangebot vor Ablauf der Angebotsdauer von Akubu gelöscht, kommt kein wirksamer Vertrag zwischen Kursteilnehmer und Kursanbieter zustande.

§7 Bewertungen

  1. Kursteilnehmer können Kursanbieter nach der Durchführung eines Kursangebots öffentlich zugänglich bewerten. Die Bewertungen werden von Akubu nicht überprüft und können unzutreffend oder irreführend sein.
  2. Nutzer sind verpflichtet, in den abgegebenen Bewertungen ausschließlich wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Die von Nutzern abgegebenen Bewertungen müssen sachlich gehalten sein und dürfen keine Schmähkritik enthalten.
  3. Jede zweckwidrige Nutzung des Bewertungssystems ist verboten. Insbesondere ist es untersagt:
    • Bewertungen über sich selbst abzugeben oder durch Dritte abgeben zu lassen
    • in Bewertungen Umstände einfließen zu lassen, die nicht mit der Abwicklung des betreffenden Kursangebots in Zusammenhang stehen.
    • Bewertungen zu einem anderen Zweck zu verwenden als zum Handel mittels der Akubu-Dienste.
    • andere Nutzer durch Drohung mit der Abgabe oder Nichtabgabe einer Bewertung zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung zu nötigen.

§8 Haftungsbeschränkung

  1. Akubu haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit von Akubu, ihren gesetzlichen Vertretern, leitenden Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen. Akubu haftet dem Grunde nach für durch Akubu, ihre Vertreter, leitenden Angestellten und einfachen Erfüllungsgehilfen verursachte einfach fahrlässige Verletzungen wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, auf deren Erfüllung der Nutzer zur ordnungsgemäßen Durchführung des Vertrages regelmäßig vertraut und vertrauen darf, in diesem Fall aber der Höhe nach begrenzt auf den typischerweise entstehenden, vorhersehbaren Schaden.
  2. Eine weitere Haftung von Akubu ist ausgeschlossen.
  3. Soweit die Haftung von Akubu ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch zugunsten der persönlichen Haftung ihrer gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten und einfachen Erfüllungsgehilfen.

§9 Freistellung

Der Nutzer stellt Akubu von sämtlichen Ansprüchen frei, die andere Nutzer oder sonstige Dritte gegenüber Akubu geltend machen wegen Verletzung ihrer Rechte durch von dem Nutzer mittels der Akubu-Dienste eingestellte Angebote und sonstige Inhalte oder wegen dessen sonstiger Nutzung der Akubu-Dienste. Der Nutzer übernimmt hierbei die Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung von Akubu einschließlich sämtlicher Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung von dem Nutzer nicht zu vertreten ist. Der Nutzer ist verpflichtet, Akubu für den Fall einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind.

§10 Schlussbestimmungen

  1. Akubu ist berechtigt, mit einer Ankündigungsfrist von vier Wochen seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertragsverhältnis ganz oder teilweise auf einen Dritten zu übertragen.
  2. Akubu kann dem Nutzer jederzeit eine Änderung dieser Akubu-AGB vorschlagen. Änderungen dieser Akubu-AGB werden dem Nutzer spätestens 30 Tage vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens in Textform (z. B. per E-Mail) angeboten. Die Zustimmung durch den Nutzer gilt als erteilt, wenn die Ablehnung nicht vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen gegenüber Akubu in Textform angezeigt wird. Wenn der Nutzer mit den Änderungen nicht einverstanden ist, steht ihm bis zu dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen ein fristloses und kostenfreies Kündigungsrecht zu. Akubu weist den Nutzer in der Nachricht, mit der die Änderungen angeboten werden, auch noch einmal besonders auf das Ablehnungsrecht, die Frist dafür und die Möglichkeit zur Kündigung hin.
  3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Akubu-AGB ganz oder teilweise nichtig oder unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle von nicht einbezogenen oder unwirksamen Bestimmungen dieser Akubu-AGB tritt das Gesetzesrecht. Sofern solches Gesetzesrecht im jeweiligen Fall nicht zur Verfügung steht (Regelungslücke) oder zu einem untragbaren Ergebnis führen würde, werden die Parteien in Verhandlungen darüber eintreten, anstelle der nicht einbezogenen oder unwirksamen Bestimmung eine wirksame Regelung zu treffen, die ihr wirtschaftlich möglichst nahekommt.
  4. Sämtliche Erklärungen, die im Rahmen des mit Akubu abgeschlossenen Nutzungsvertrags übermittelt werden, müssen in Schriftform oder Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen.
  5. Der Nutzungsvertrag einschließlich dieser Akubu-AGB unterliegt deutschem Recht.
  6. Akubu ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Da Akubu lediglich als Vermittler agiert und keine Zahlungen von Kursteilnehmern entgegennimmt, besteht kein Widerrufsrecht zwischen Kursteilnehmer und Akubu.

Kursanbieter haben das Recht, binnen vierzehn Tage ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist, wenn

  • Akubu die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und
  • gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Unternehmer verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).

Nach dem Wortlaut erlischt das Widerrufsrecht (vor Ablauf der Widerrufsfrist) noch nicht, wenn der Unternehmer mit der Dienstleistung beginnt. Solange der Unternehmer seine Dienstleistung noch nicht vollständig erbracht hat, kann der Verbraucher seine Erklärung widerrufen.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Akubu UG (haftungsbeschränkt), Technologiepark 8, 33100 Paderborn) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinen Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es an uns zurück.) 

− An Akubu UG (haftungsbeschränkt), Technologiepark 8, 33100 Paderborn)
− Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*
− Bestellt am (*)/erhalten am (*
− Name des/der Verbraucher(s) 
− Anschrift des/der Verbraucher(s) 
− Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) 
− Datum 

_______________
(*) Unzutreffendes streichen.