Näh-Lifehacks, die du kennen solltest. Teil 2: Einfädeln des Fadens

24.04.2019

Heute verrate ich dir einige weitere Lifehacks, die dir beim Nähen zu Gute kommen werden. Es geht um das Einfädeln, ob nun an der Nähmaschine oder an der einfachen Nadel, jeder von uns kennt das Problem noch bevor man sich dem Nähen widmen konnte. Ich persönlich gab es auf zu nähen, wenn mir nach unzähligen Malen das Einfädeln misslang. Aber nun ist Schluss damit, denn ich habe tolle Einfädelhilfen, durch die du im Handumdrehen mit dem Nähen beginnen kannst, ohne dich von der Nadel besiegen zu lassen.

1. Der Einfädler

Mein erster Tipp, wie du deinen Faden einfädeln kannst, ist der klassische Einfädler als dein Hilfsutensil. Früher habe ich auch geglaubt, ohne auszukommen, aber wozu ist denn solches Zubehör sonst da als Nutzen daraus zu ziehen? Falls du noch nie einen Einfädler benutzt hast, brauchst du keine Angst zu haben. Ich erkläre dir wie er zum Einsatz gebracht wird: Der Einfädler hat vorne eine Drahtschlaufe, die du durch das Nadelöhr schiebst und wie zwei Finger den Faden damit aus dem Nadelöhr herausziehst. Wie aus Zauberhand ist der Faden dann eingefädelt. Diesen Trick kannst du auch an der Nadel deiner Nähmaschine anwenden, wenn du möchtest – so wie die folgenden Tricks auch.

2. Die Schere

Der nächste Geheimtipp, den ich dir an die Hand geben möchte, ist möglicherweise sehr banal, aber er kann helfen! Es geht um die Schere. Um die Schere? Ja, manchmal liegt das Problem des Einfädelns einfach am Faden, welcher fusselig abgetrennt wurde und so nicht direkt ins Nadelöhr kann. Schneidest aber ein Stückchen vom fusseligen Faden ab, so siehst du, dass es schon leichter wird mit dem Einfädeln.

3. Das Haarspray

Manchmal muss man kreativ werden, und zu Mitteln greifen, die sich bereits im Haus befinden. Du hast sicherlich eine Flasche Haarspray im Badezimmer stehen, nicht wahr? Ist super, wenn man seine Frisur in Takt behalten möchte während des Tages, aber wusstest du, dass du Haarspray auch anders verwenden kannst? Richtig geraten. Es kann dir als Hilfe dienen, wenn du ein Problem mit dem Einfädeln hast. Sprüh das Endstück des Fadens mit dem Spray an und zieh mit Daumen und Zeigefinger einmal entlang. So bringst du ein Ende in das faserige Leben des Fadens und der Faden kann smoothly das Nadelöhrchen passieren.

4. Das Wachs

Diesen Tipp habe ich aus meinem Nähbuch (Alison Smith The Sewing Book). Man weiß, dass man Wachs an Reißverschlüssen benutzen kann, um diese zu schützen, aber du kannst Wachs auch benutzen, um deinen Faden einzufädeln. Du reibst das Fadenendstück an deinem Wachsstück, sodass es ausgeglättet wird und das Einfädeln leichter gelingt.

5. Die magische Reibung

Mein letzte Einfädelhilfe ist die, die wahrscheinlich am wenigsten gängig ist. Im Gegensatz zu den obigen Lifehacks ist dieser leider nicht anwendbar, wenn es darum geht, die Nadel deiner Nähmaschine einzufädeln. Der Grund dafür ist, dass du sowohl Nadel als auch Faden in der Hand haben musst. Du legst die Garnschnur oder den Faden auf die Handfläche und reibst das Nadelöhr darüber. Auf magische Art und Weise schiebt sich der Faden von selbst in das Nadelöhr und los kann es gehen mit dem Nähen.

Fazit

Ich hoffe, dir hat dieser Beitrag gefallen, und dass dir doch der eine oder andere Lifehack zu Gute kommen kann. Ob es nun das Einfädeln der Nadel oder Nähmaschine ist, es sollte dich nicht abhalten davon deinem Hobby zu nähen nach zu gehen. Mithilfe dieser Tipps solltest du demnächst ein Profi in Punkto Einfädeln werden.